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Meine Ausbildung beim wb...

Hallo, mein Name ist Gina Schwitalla und ich bin eine der vier Auszubildenden beim wb. Nach einem halbjährigen Praktikum im Unternehmen, habe ich am 01.08.2020 meine Ausbildung zur Immobilienkauffrau begonnen.

Beim Bauverein habe ich die Möglichkeit die verschiedenen Tätigkeitsbereiche einer Immobilienkauffrau kennenzulernen. Dazu zählen der Verkauf und die Vermietung von Immobilien, die Verwaltung des genossenschaftlichen Wohnungsbestands und auch die Betreuung einer Eigentumswohnanlage (WEG). Die Vielfältigkeit und Abwechslung mit der Möglichkeit sowohl im Büro als auch im direkten Kundenkontakt etwas zu bewirken, hat mich in meiner Entscheidung, eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau zu machen, bewogen. 

Während meines Praktikums durfte ich bereits die Maklerabteilung des Bauvereins kennenlernen, hier steht die Objektvermittlung für Dritte im Vordergrund. In meinem ersten Lehrjahr werde ich im Rechnungswesen eingesetzt. Anschließend folgt die Wohnungsverwaltung. Hier werde ich die Arbeit im kaufmännischen und technischen Bestandsmanagements kennenlernen. In der WEG-Abteilung wird das Gemeinschaftseigentum vieler Eigentümergemeinschaften betreut. Dazu zählen u. a. die Instandhaltung und Instandsetzung.  Auch das Verwalten der Finanzen und das Leiten von Eigentümerversammlungen sowie die Umsetzung der Beschlüsse zählen zu den Aufgaben eines WEG-Verwalters.

Außerdem haben wir unseren eigenen Bauhof, der sich um die Gartenanlagen der Genossenschaft aber auch um den Garten von Kunden kümmert. Wir alle durften diesen bereits zu Beginn unserer Ausbildung kennenlernen und eine Woche tatkräftig bei der Arbeit anpacken. Obwohl dies auch körperlich zum Teil sehr anstrengend war, bot es uns den Einblick in eine komplett andere Arbeitswelt.

Neben dem praktischen Teil im Unternehmen gibt es natürlich auch einen theoretischen Teil. Diesen erlernen wir in der Berufsschule in Springe. Der Unterricht findet im Blockunterricht statt, d.h. wir sind alle zwei bis drei Monate im Ausbildungsunternehmen und anschließend vier Wochen in der Schule. Neben den Unterrichtsstunden wie Rechnungswesen, Politik,  Deutsch oder Englisch gibt es die jeweiligen Lernfelder die auf das entsprechende Lehrjahr abgestimmt sind. Durch die motivierten Lehrer, die teilweise selber in der Wohnungswirtschaft gearbeitet haben und die Themen auch anhand eigener Fälle lehren, wird es während des theoretischen Teils der Ausbildung selten langweilig.  

Ich bin gespannt, was mich noch erwartet.