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Meine Ausbildung beim wb...

Hallo! Mein Name ist Tina Waßmann, ich bin 20 Jahre alt und habe am 01.08.2017 meine Ausbildung beim Bauverein begonnen. Derzeit bin ich im 2. Ausbildungsjahr und habe im März meine Zwischenprüfung geschrieben...

Wie ich auf den Beruf „Immobilienkauffrau“ gekommen bin? Ich habe mich eigentlich schon immer für diese zukunftsorientierte Branche interessiert und mir gern die Wohnungen und Häuser von anderen Menschen angeschaut. Bereits im Jahr vor meiner Abiturprüfung bin ich dann durch Zufall auf eine Zeitungsanzeige des Wunstorfer Bauvereins gestoßen und habe mich für ein Praktikum in den Osterferien 2016 beworben. Nachdem ich die erste Woche hier verbracht hatte, stand für mich fest: „Das wird mein Beruf!“. Mittlerweile ist es sogar mehr zu einer Berufung geworden, denn es macht mir wirklich Spaß und ich kann mir sehr gut vorstellen, für meine gesamte Arbeitszeit in der Branche zu bleiben.

Ich kann mich jedoch noch lange nicht festlegen, in welcher Sparte dieses abwechslungsreichen und interessanten Berufs ich bleiben möchte. Wir Immobilienkaufleute durchlaufen zwar alle die gleiche theoretische Ausbildung, die Praxis sieht dann aber ganz anders aus. Es gibt Makler, Verwalter für Wohnungseigentümergemeinschaften, kaufmännische Bestandsmanager im eigenen Bestand oder für Dritte, Buchhalter u.v.m. Des Weiteren macht es auch noch einen großen Unterschied bei welchem Arbeitgeber man angestellt ist. Ein Auszubildender einer Hausverwaltung lernt den Beruf anders kennen, als jemand, der bei einem Maklerbüro, einem Bauträger oder einem Wohnungsbauunternehmen mit Börsenanteil beschäftigt ist. Ich habe das Glück, dass beim Wunstorfer Bauverein alle o.g. Sparten vertreten sind und es darüber hinaus auch noch eine technische Abteilung gibt, die für die Instandhaltung und Modernisierung des eigenen Wohnungsbestandes zuständig ist. Und dann gibt es da noch den Bauhof – unsere eigene Garten- und Winterdienstabteilung. In allen Abteilungen bin oder war ich während meiner Ausbildungszeit tätig. Was für eine Abwechslung! Langweilig wird es bei uns nie. Gerade z. B. die Zeit auf dem Bauhof war total spannend; erhält man doch hier Einblick in eine ganz andere Arbeitswelt. Ich finde es schön, dass in unserer Genossenschaft soziale Werte „gelebt“ werden. Es geht bei uns nicht um möglichst hohe Mieten und maximale Gewinne. Uns geht in erster Linie darum, für die Verbesserung des Bestandes zu sorgen, um die Wohnqualität und die Wohnzufriedenheit der Mieter zu erhalten bzw. zu erhöhen. Das wissen viele unsere Mieter sehr zu schätzen und man bekommt im Gegenzug herzliche Dankbarkeit zurück.